Und dann war da Skopje

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Tirana war ja… diese schöne Überraschung. Mit einem Zwischenstop in Ohrid (dazu mal separat ein paar Worte) geht es also nach Skopje. Wir wohnen via airbnb bei Pane. Kennenlernen dürfen wir nur seinen Vater. Er ist Taxifahrer. Fremdsprachen spricht er nicht. Die Wohnung lässt uns in Erinnerungen an das alte Jugoslawien schwelgen. Nur mit WLAN. Es gibt das erste Skopsko in einem sehr netten Laden um die Ecke. Wirkt wir eine Studentenkneipe. Sehr viel netter wird’s auch nicht mehr. Aber geben wir Skopje eine Chance. Außer einem Lied und 12 Points from Skopje verbinden wir bisher schließlich nicht so viel mit der Stadt. Jetzt wissen wir auch wieso. Irgendwie ist es hier grau. Und das gilt nicht nur für das Wetter. Die Menschen tragen gerne grau, sie kucken irgendwie grau, sie scheinen auch so zu denken. Am ersten Abend lernen wir Giorgi, Ljobumir und Kocho kennen. Es ist auch ganz lustig mit ihnen, aber das Leben ist halt so schwer zu ertragen, wie es scheint. Die Griechen sind böse, die Regierung, die Bevölkerung, … Dagegen helfen nur Rakija und Gran Canaria. Und was stimmt: die Regierung muss ziemliche Schräglage haben. Was die da ins Stadtzentrum bauen, hätte man vor 70 Jahren erwartet. Aber heute? Ein wenig fühlt es sich so an, als würden sie den Versuch unternehmen, Mazedonien mit Gewalt eine Identität zu verpassen. Eine riesige Statue von Alexander dem Großen, der Alexander der Große Motorway, das Mutter Theresa Gedenkhaus, dazwischen verfallende Kommunismus-Alltagsgebäude und ein osmanischer Bazar. Wie das alles zusammenpasst? Es hat sich mir nicht erschlossen. Dabei hatten wir ja echte Mazedonier aus drei Landesteilen um sie zu befragen. Unsere Freunde haben uns sogar nach Hause eingeladen. Wir haben zusammen getrunken. Wir haben am nächsten Tag sehr echt mazedonisch gegessen und getrunken. Es war auch nett. Aber mittlerweile haben wir die Grenze nach Griechenland überquert. Und ich habe selten eine so spontane Stimmungsverbesserung erlebt. Bei uns allen. Unsere mazedonischen Freunde wollten nicht mitkommen. Jetzt scheint wieder die Sonne. Übertragen und am Himmel. Und nach Griechenland kommen war wir nach Hause kommen. Nach Hause in de EU. Lustiges Gefühl.

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