Lange Nacht der Religionen

Eigentlich bin ich ja nicht so der Freund von Langen Nächten der Dieses und Jenes. Davon gibt’s zu viele und außerdem sind da immer zu viele Menschen unterwegs. Festivalisierung der Kultur fällt mir dazu ein. Aber heute lasse ich mich doch auch anstecken. Natürlich in Begleitung von B geht’s um 18 Uhr los. Jaja, man könnte sie sonst auch alle einfach mal besuchen. Aber ich hab’s halt nicht getan. Und weil ich ein so neugieriger Mensch bin, will ich etwas von heute nachholen. Buddhisten (gut, da kenn ich schon ein paar), Hindus, Sikhs, Quäker, Mennoniten, Bahá’i oder Haare Krishna. Vieles davon klingt so exotisch, so fremd und doch hat man’s irgendwo schon mal gehört.

Eine kleine Enttäuschung hab‘ ich beim Durchstöbern das Programms aber schon erlebt: Keine einzige jüdische Gemeinde dabei. Schade. Da gäbe es sicher viel zu hören und lernen.

Ich bin gespannt und lass‘ mich überraschen.

Wenn’s sonst noch interessiert, hier das Programm: http://lndr.de/teilnehmer/teilnehmer-nach-bezirken/ und hier gibt’s das Booklet zum Durchblättern: http://www.flickr.com//photos/bahaide/sets/72157630774391350/show/

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1 Kommentar

  1. Ein Nachtrag: Spannend war’s. Erst bei den Hindus, die sich als Hare Krishna entpuppt haben. Dann bei den Quäkern, die sehr offen und freundlich waren – von denen es in Berlin gerade mal 25 gibt. Weiter zu den Bahá’i. Kannte ich ja noch gar nicht, gibt’s auch grade mal seit 150 Jahren. Motto: Es gibt nur einen Gott, und eigentlich beten alle Religionen zum Selben. Und dort tun das überraschend viele junge Leute. Den Abschluss haben die Buddhisten von Triratna in ihrem neuen Zentrum im Kreuzberg gemacht. Noch ein wenig Baustelle, aber das ist der Weg im Buddhismus ja immer. Wie gesagt, spannend war’s.

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