Frühling mit BunBo

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BunBo_9956Ja, man könnte meine, es wird langweilig. Ist es aber nicht. Wir haben es wieder getan. Wir waren mit dem BunBo unterwegs. I. hatte Geburtstag und dafür gleich zwei BunBos gemietet. Einmal rot, einmal blau. Und was soll ich sagen: Ich mag das BunBo. Wenn man mit zwei Booten unterwegs ist, gibt das auch gleich wieder ein ganz anderes Erlebnis. Die Suche nach dem Ankerplatz wird eine Herausforderung -weil ja zwei BunBos hinpassen müssen. Dafür kann man sie zusammen parken und die Terrasse wird gleich doppelt so groß. Davon unabhängig ist spannend zu sehen, wie sich die BunBos professionalisieren. Es gibt jetzt einen Windmesser, man leiht im Haus statt im Container – und die persönliche Einführung ist einem Video auf dem Tablet an Bord gewichen. Aber das Aufwachen am Wasser, der Fahrtwind, die Freude darüber, wenn die Sonne rauskommt – es ist immer noch so schön.

BunBo_9951Wir waren übrigens wieder von Plaue aus unterwegs. Die Wasserstraßen waren beinahe leer. Erst ging es Richtung Pritzerber See (auf den man mit dem BunBo allerdings nicht rauf darf), dann zurück an Plaue vorbei, ankern vor der Kanincheninsel, vorbei an Kirchmöser und durch das malerische Brandenburg an der Havel geschippert, Mittagspause am Beetzsee (leider war gerade keine Regatte) und zurück. Den Abend haben uns rätselhafte Lichtspiele aus einem Fabriksgelände kurzweilig gestaltet. Das fröhliche Rätselraten ging von Explosion über Kernschmelze hin zu Rockkonzert. Manche Rätsel werden aber wohl nie gelöst. Zwischendurch war dann noch ein kleiner Stop fällig, weil bei BunBo 2 der Rückwärtsgang ausgefallen war. Der ist aber ganz praktisch, wenn man einparken oder drehen will. Die mitgereisten Männer waren herausgefordert und selbstverständlich haben sie das Problem – mit Hilfe unserer Bootsvermieter – einwandfrei gelöst. Wenn also jemand Hilfe braucht, sie sind jetzt BunBo-Motor-Spezialisten.

Welche Tipps kann ich  potentiellen BunBo-Fahrern sonst noch so mitgeben? Beim Feuer machen erst das weiche Holz nehmen, an genügend Kaffee denken, die Sonne genießen, auf Untiefen achten, sich vom Charterschein und Gordon nicht die Vorfreude nehmen lassen, Wetter hat gar nix zu sagen (ich habe mittlerweile Wind, Regen, Sonne, Nebel, Wolken erlebt – und jede Wetterlage hat ihren Reiz), Spinnen sind Freunde. Wir waren diesmal neun Leute auf 2 Booten. So kommen wir für Boot, Anfahrt, Essen, Trinken, Sprit und Holz (die Damen an Bord waren bei einer Innentemperatur ab 32 Grad mit der Heizung zufrieden) auf rund 140 € pro Person. Der Kurzurlaub fühlt sich aber tatsächlich wie eine einwöchige Auszeit an. Durchgepustet, leicht gebräunt und mit freiem Kopf geht es jetzt in die neue Woche. Nächster Stop: Hamburg. Und dann geht’s weiter nach Albanien. Aber jetzt erstmal viel Spaß mit den Bildern!

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2 Kommentare

    1. Hey Crispin. Solltet Ihr mal ausprobieren. Und ja, man darf auch zwei Hunde mitnehmen. Muss man nur vorher bei der Buchung Bescheid geben. LG, Markus

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