Die Bryk Bar in der Rykestraße

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Prenzlauer Berg ist ja mittlerweile nicht mehr unbedingt das Epizentrum wenn es in Berlin um spannende neue Orte geht. Aber was wäre die Regel ohne die Ausnahme. Und die Ausnahme hat einen Namen: Bryk Bar. Etwas ungewohnt ist es ja schon, wenn man für den Einlass klingeln muss. Aber man wird sehr freundlich in Empfang genommen. Nachdem wir uns einen kühlen Abend ausgesucht hatten, wurden uns die Jacken abgenommen, ein Platz im Separee und einfach zwei Gläser Wasser zum Ankommen angeboten.

Ein Blick auf das Interieur zeigt dunkle Farben, zurückhaltendes Dekor, Vintagemöbel, edle Materialien. Ausgewählte Kunst schmückt die Wände. Und ob man sich einen Platz an der Bar, im Separee oder in einem der Sofasessel am Fenster aussucht, ändert nur den Blickwinkel, nicht das Wohlfühlen.

Das Publikum ist bunt gemischt. Freundinnen, Arbeitskollegen, verliebte Paare oder mitteljunge Kreative bevölkern das edel-entspannte Ambiente und studiert die durchaus spannende Karte. Ich bin jetzt ja kein ausgewiesener Cocktail-Kenner, aber schon das Lesen der Karte macht großen Spaß. Da findet sich dann ein ‚Sounds strange, but hey I try‘, oder ein ‚Kamasutra with a Hangover‘. Bei den Zutaten findet sich dann schon mal Meerrettich, Bratwurst, Kastanienhonig oder Thymian in Verbindung mit edelsten alkoholischen Essenzen. Einen 24 Jahre alten Single Malt kann man sich aber auch ohne alles einfach mal gönnen.

Die Abende vergehen schnell, in der Bryk Bar. Die Menschen um Carsten und sein Team kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste – ohne auch nur einmal aufdringlich zu sein. Selbst wenn sie die siebte Schale Popcorn mit Dill auf den Tisch stellen, erntet man noch ein fröhliches Lächeln. Und wenn der bestellte Cocktail einfach nur mit der Miniatur einer Schiefertafel dekoriert ist, entlockt das dort stehende ‚tasty ‚ auch den Gästen noch einmal ein Lächeln.

So geht Bar auf höchstem Niveau, das Berlin wirklich gut tut. Wer sagt schließlich, dass es eine Bryk Bar nur in London oder New York geben kann?

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