Chatrium Riverside – Wohnen am Fluss

Chatrium_9302

Chatrium Riverside, Chao Phraya, BangkokB und ich haben ja im Lauf der Reise beschlossen, bei unserer Rückkehr nach Bangkok am Fluss wohnen zu wollen. Und in Zeiten, in denen man in Thailand auch noch im entlegensten Winkel W-Lan hat, kann ich mich ausgiebig mit dem Angebot beschäftigen. Die Wahl fällt schließlich auf das 5-Sterne-Haus Chatrium Riverside. Bestehend aus drei Türmen, Zimmer mit Balkonen, Frühstück am Fluss und Shuttle-Fähre zum Saphon Taksim Anleger. Ist zwar kein Schnäppchen, aber wir sind überzeugt. Wir wollen nämlich zwei Zimmer, damit mal wieder jeder sein eigenes hat. Und da gibt es doch tatsächlich Suiten im Angebot. Wir nehmen also eine ohne alles, und eine mit Frühstück für zwei und Late-Check-Out (perfekt – unser Flieger geht ja erst um 2 Uhr früh).

Blick auf Bangkok vom Chatrium RiversideGesehen, gesagt, gebucht. Am Flughafen Don Mueng die erste Überraschung: Der Taxifahrer kennt das Hotel. Ah. Chatriuuuuum. Er bringt uns fröhliche Laute von sich gebend mit dezent überhöhter Geschwindigkeit in Null Komma Nichts hin. Wir fahren vor, werden freundlich empfangen, Rucksäcke werden auf den Trolly geladen und wir spazieren froh Gemut zum Schalter. Dort wartet einzig die Herausforderung, mit welcher der 5 uns gleichzeitig grüßenden Damen wir uns unterhalten möchten. Aber als geübte Reisende meistern wir auch diese Herausforderung. Ob wir denn gerne für einen kleinen Aufpreis River-View statt City-View hätten? Auch schon egal. Machen wir, bekommen zwei nebeneinander liegende Zimmer im 9. Stock, einen undefinierbaren Willkommens-Drink und sehr viel freundliches Lächeln.

Chatrium_9316Die Zimmer sind tatsächlich sehr schön, sehr groß, sind ja auch Suiten, und haben Blick auf den Fluss. Ein wenig atemberaubend, gebe ich immer wieder gerne zu. Als kleine Überraschung wartet neben dem Hotel eine Baustellle. Wie nett! Presslufthammer, Sägen, Bagger. Wie gut, dass wir für einen kleinen Aufpreis River-View haben. Beim Stadtblick hätten wir von der Baustelle gar nichts mitbekommen. Erst wandert also B zur Rezeption, dann ich nochmal. Natürlich müssten wir keinen Aufpreis zahlen. Das wäre gar kein Problem und man könne gar nicht verstehen, warum man uns das nicht gesagt habe. Lächeln, verbeugen und freundlich sein.

Alles andere klappt hervorragend. Das Frühstück für zwei auf ein Zimmer gerechnet, Late-Check-Out, Bs Karten für das Thai-Box-Stadion. Und am aller wichtigsten: Das Shuttle zur BTS-Station. Alle 15-30 Minuten je nach Tageszeit, fährt ein hübsches Holzbötchen vom Hotel zum Pier. Endlich wieder am Chao Phraya unterwegs sein. Keine langen Fußwege, Wasser das an einem vorbeispritzt, Ein- und Aussteigen auf schaukelndem Pier. Das macht von allen Dingen in Bangkok fast am meisten Spaß.

Chatrium_9358Was bleibt noch übrig? In meinem Badezimmer ist die Dusche so schlecht gefliest, dass der Schimmel freie Bahn hat. Das Frühstück ist okay, aber dann eben doch nicht mit dem Banyan Tree zu vergleichen. Der Fitnessraum ist überschaubar, aber neu, sauber und mit allem ausgestattet, was man so braucht. Der Pool ist eigentlich immer überfüllt. Das W-LAN funktioniert immer und einwandfrei. Und der Blick auf den Fluss bleibt der Blick auf den Fluss. Dass man zu Fuß zum Asiathique laufen kann, ist auch nicht zu unterschätzen. Und dass anscheinend jeder Taxifahrer in Bangkok das Chatriuuuuuum kennt, ist erst recht gar nicht hoch genug zu schätzen. Ich mag es, das Chatrium. Ob das daran liegt, dass die Ansprüche nach ein paar Wochen Thailand nicht mehr ganz so hoch sind? Ach, egal. Und jetzt setze ich mich wieder auf meinen Balkon und schaue auf die Stadt.

Share on Facebook0Tweet about this on TwitterShare on Google+1Share on Tumblr0Share on LinkedIn0Pin on Pinterest0Email this to someone

Vielleicht gefällt Dir ja auch diese Geschichte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.