13 Dinge, die man in Berlin gesehen haben sollte

Alte Försterei Berlin

Gut, ein Klassiker für den Anfang. Die berühmte Reichstagskuppel von Sir Norman Foster. Defintiv sehenswert – die Schlange muss man mal ertragen. Aber daran denken: eine Anmeldung mit Vorname, Nachname und Geburtsdatum ist vorab nötig. Spontan geht nicht viel – außer dem Versuch, sich zwei Stunden vorher direkt dort anzumelden. Sonst einfach hier klicken. Schneller geht’s auch, wenn man im Restaurant einen Tisch für ein Essen mit Aussicht bestellt hat.

Vielleicht doch etwas weniger bekannt. Am Gelände des ehemaligen Schlachthofs im Friedrichshain findet sich zwischen einem großen Fahrradladen und einem neu gebauten Wohlhabenden-Wohnareal findet sich ein ziemlich besonderes Stück Stadt. Eine alte Stahlkonstruktion ist übrig geblieben, die Leute gehen mit ihren Hunden Gassi und irgendwie ist der Ort aus der Zeit gefallen…

Zwischen dem Bergmannkiez und dem Tempelhofer Feld liegt der ehemalige Kasernenkomplex des Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiments Nr. 4. Heute ist hier die Polizeidirektion 5 zu Hause. Man kann also immer mit ausgedehnten Polizeikarawanen rechnen. Imposant, hübsch von außen anzuschauen und gut für interessante Sichtachsen Richtung Flughafen Tempelhof.


Und damit wären wir auch bei einem der wohl tollsten Orte Berlins. Der ehemalige Flughafen Tempelhof. Egal ob die Architektur des Flughafengebäudes, die Spuren der Amerikaner im Inneren, ein Konzert auf dem Vorfeld, Fahrrad fahren auf der Landebahn oder Grillen am Flugfeld. Dieser Ort hat so viele Facetten, dass man wohl in einem Leben nicht alle ergründen wird. Spannend bleibt, was die Stadt Berlin aus ihm macht.

Ein Stück Österreich mitten in Berlin. Der Österreich Park. An der Caprivi-Brücke in Schöneberg hat das Urlausland Österreich die Patenschaft über ein Stück Grün übernommen. Gemeinsam mit dem Bezirk Charlottenburg wird über drei Jahre daraus ein Ort für Naherholung – und ein Stück Urlaub in Österreich.

76 Meter ist er hoch, der Turm des Ullsteinhauses. Zu finden in Tempelhof, neben dem Tempelhofer Hafen. In den 1920er Jahren gebaut, war hier lange Zeit die Druckerei des Ullstein-Verlages untergebracht. Es ist Baudenkmal und bietet 80.000 qm Nutzfläche. Mit Verlagsarbeit haben die wenigsten Mieter heute noch etwas zu tun.

Das Frankfurter Tor braucht man nicht zu erklären. Die beiden Türme auf der Allee sind bekannt und millionenfach fotografiert. Man kann dort aber übrigens auch rein – um zu feiern, zu präsentieren oder zu beeindrucken. Ein toller Blick auf die Stadt.

Natürlich das Olympiastadion. Immer noch beeindruckend. Ganz lustig allerdings, wenn man bei einem Fußballspiel mal im Gästeblock sitzt. Noch schöner natürlich, wenn diese Gäste dann auch gewinnen. Das nächste Mal, liebe Mainzer.

Sonntagmorgen um 9 Uhr am Müggelsee. Surfbrett ausleihen, Neoprenanzug an und raus auf den See. Eine grandiose Möglichkeit den Sonntag zu beginnen – und auch mal ganz schön als Alternative zum Hangover von der Party der letzten Nacht.

Gleich nebenan wohnen die Molecule-Men. Der Blick von der Treptow-Seite über die Spree in Richtung Friedrichshain ist in jedem Fall noch spannender als in die andere Richtung. Und wer nicht darauf warten mag, bis das Schiff untergegangen ist, der kann in der Arena Sonntags zum Indoor-Flohmarkt.

Es steht unter Denkmalschutz. Das Corbusierhaus im Westend. Gleich neben dem Olympiastadion hat Le Corbusier ein beeindruckendes Wohnhaus mit 530 Wohneinheiten gebaut. Von Außen ist es, dank seiner Schlichtheit, durchaus spannend. Die Wohnungen sind mittlerweile individuell und zumeist wunderschön (und durchaus teuer und exklusiv) umgestaltet. Die Flure und Gänge haben sich Corbusiers Funktionalität erhalten. Eine Mischung aus Keller und Gefängnis. Und auch in die Klappen werden heutezutage morgens keine Brötchen mehr gelegt. Um zu wissen, auf welcher Straße (so heißen die Stockwerke hier) man sich befindet, haben die Türen unterschiedliche Farben. Und weil die meisten Einheiten Maisonette-Wohnungen sind, findet man sich in der 4. Straße dann auch schon im 8. Stock. Grandioser Blick auf die Stadt garantiert. Sollte man nicht meinen.

Und wer sich dann doch verlaufen hat, kann ja das gute alte Telefon zur Hilfe nehmen. Für alle die sich noch daran erinnern können, wie das mit der Wählscheibe damals funktioniert hat. Mich würde ja wirklich interessieren, ob die tatsächlich noch in Betrieb sind… Man kann im Corbusier-Haus übrigens auch Führungen mitmachen – mit Menschen, die dort auch wirklich selbst wohnen.


Und ja, natürlich. Ohne ihn geht hier gar nichts. Meine Plätze im Flugzeug versuche ich immer so auszuwählen, dass ich beim Abflug und bei der Ankunft so sitze, dass ich mich von ihm verabschieden kann – und von ihm dann wieder begrüßt werde. Der schönste Fernsehturm der Welt am Alexanderplatz.

Die Alte Försterei ist die Heimat von Berlins Fußball Club 1. FC Union Berlin (auch Eisern Berlin). Derzeit in der 2. Bundesliga kann der Club auf seine treuen Fans in Köpenick zählen. Sie haben mit privaten Geldern die Renovierung und den Ausbau „ihres“ Stadions finanziert. Und ob Herta oder Union, ist in Berlin eine Frage der Lebenseinstellung.

Weitere Vorschläge sind gerne gesehen…

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